Ein Beruf
mit Verantwortung

Mit der Verantwortlichkeit für einen eigenen Bezirk entscheidet jede Gerichtsvollzieherin und jeder Gerichtsvollzieher selbständig über die Abwicklung der Gläubigeraufträge. Abwechslung und Vielseitigkeit ergeben sich aus dem Mix von Büro- und Außendiensttätigkeiten. Dabei bringt der tägliche Umgang mit unterschiedlichen Menschen und Situationen immer wieder neue Herausforderungen mit sich.

Zu den Schwerpunkten der Gerichtsvollziehertätigkeit gehören unter anderem:

DIE ZWANGSVOLLSTRECKUNG:

Sofern dafür nicht die Gerichte zuständig sind, verhelfen Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher den Gläubigern, ihre gerichtlich festgestellten Ansprüche gegen die Schuldner durchzusetzen. Dabei gilt es in erster Linie, zwischen Schuldnern und Gläubigern zu vermitteln und eine gütliche Einigung, z.B. eine Ratenzahlungsvereinbarung, herbeizuführen. Wenn eine gütliche Einigung scheitert, kann die Gerichtsvollzieherin oder der Gerichtsvollzieher auch mit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen betraut werden. Als solche kommen beispielsweise in Betracht:

DIE DURCHFÜHRUNG VON ZUSTELLUNGEN:

Wenn die Beteiligten in einem gerichtlichen oder außergerichtlichen Verfahren für die Zustellung von wichtigen Dokumenten selbst verantwortlich sind, können sie eine Gerichtsvollzieherin oder einen Gerichtsvollzieher damit beauftragen, um sicher zu sein und im Streitfall nachweisen zu können, dass der Empfänger die Dokumente wirklich erhalten hat.

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EINSTELLUNGSVORAUSSETZUNGEN

Allgemeine Hochschulreife / Fachhochschulreife

STUDIENBEGINN UND DAUER

Beginn jährlich zum 1. September
Dauer: 3 Jahre

STUDIENORT

Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen

AUSBILDUNGSVERLAUF

  1. Jahr: Studium an der Hochschule
    (Studienphase I)
  2. Jahr: Praktische Ausbildung
    (Studienphase II)
  3. Jahr: Studium an der Hochschule
    (Studienphase III)

ANWÄRTERBEZÜGE

Netto-Gehalt von ca. EUR 1.200,– monatlich und Beihilfe im Krankheitsfall

ABSCHLUSS

Gerichtsvollzieher/in (LL.B.)