Die Ausbildung
in der Praxis

Die praktische Ausbildung findet bei Amtsgerichten, Landgerichten und Staatsanwaltschaften statt.

Die Auszubildenden durchlaufen die einzelnen Abteilungen der Gerichte und Staatsanwaltschaften und gewinnen so einen umfassenden Eindruck von ihrem zukünftigen Beruf.

Bereits während der Ausbildung wird ein selbständiges Arbeiten gewünscht und von kompetenten Ausbildern gefördert.

In vielen Gerichten gibt es spezielle Ausbildungsgeschäftsstellen, in denen Auszubildende ganz selbständig für einen Richter und Rechtspfleger arbeiten. Selbstverständlich stehen ihnen auch hier jederzeit erfahrene Justizfachangestellte zur Seite.

Neben der Bearbeitung von Akten erlernen die Auszubildenden den Umgang mit ratsuchenden Bürgern – sowohl am Telefon als auch im persönlichen Kontakt vor Ort.

Während der Ausbildung in Strafsachen nehmen die Auszubildenden an Verhandlungen teil und lernen, Protokoll darüber zu führen. Da hierfür auch schreibtechnische Fertigkeiten von großer Bedeutung sind, üben die Auszubildenden regelmäßig das 10-Finger-Tastenschreiben.

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Einstellungsvoraussetzungen

EINSTELLUNGSVORAUSSETZUNGEN

Mittlerer Bildungsabschluss (z.B. Realschulabschluss)

AUSBILDUNGSBEGINN UND DAUER

Beginn jährlich zum 1. September
Dauer: 2,5 Jahre

AUSBILDUNGSORTE

Ausbildungszentren bei den Amtsgerichten Bruchsal, Ellwangen, Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Mannheim, Offenburg, Pforzheim, Ravensburg, Rottweil, Stuttgart, Tübingen, Ulm, Waiblingen, Waldshut-Tiengen sowie Landgerichte und Staatsanwaltschaften.

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

monatlich Stand 1. Januar 2018:
  1. Ausbildungsjahr: 936,82 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 990,96 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 1.040,61 Euro


weitere Infos und aktuelle Beträge auf der Seite
des LBV Baden-Württemberg