Ein Beruf
mit Perspektive

Justizfachangestellte sind im öffentlichen Dienst des Landes Baden-Württemberg beschäftigt und werden nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) bezahlt. In der Regel erfolgt der Einstieg bei Entgeltgruppe 6, je nach ausgeübter Tätigkeit ergeben sich Aufstiegsmöglichkeiten bis zu Entgeltgruppe 9 (TV-L).

Justizfachangestellte, die ihre Ausbildung mit einem guten Prüfungsergebnis abschließen und die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen, haben bereits nach einer mindestens einjährigen Berufspraxis die Möglichkeit, eine sechsmonatige Zusatzausbildung für die Beamtenlaufbahn des mittleren Justizdienstes (Justizfachwirt/in) zu absolvieren.

Diese sechsmonatige Zusatzausbildung gliedert sich in einen fachtheoretischen Lehrgang von vier Monaten zur Vermittlung von vertieften Rechtskenntnissen sowie in eine Praxisphase von zwei Monaten.

Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte nehmen bei Gerichten und Staatsanwaltschaften unter anderem herausgehobene Sachbearbeiteraufgaben wahr, z.B. in der Geldstrafenvollstreckung, im Mahnverfahren und im Hinterlegungsverfahren.

iBox


Einstellungsvoraussetzungen

EINSTELLUNGSVORAUSSETZUNGEN

Mittlerer Bildungsabschluss (z.B. Realschulabschluss)

AUSBILDUNGSBEGINN UND DAUER

Beginn jährlich zum 1. September
Dauer: 2,5 Jahre

AUSBILDUNGSORTE

Ausbildungszentren bei den Amtsgerichten Bruchsal, Ellwangen, Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Mannheim, Offenburg, Pforzheim, Ravensburg, Rottweil, Stuttgart, Tübingen, Ulm, Waiblingen, Waldshut-Tiengen sowie Landgerichte und Staatsanwaltschaften.

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

monatlich Stand 1. Januar 2018:
  1. Ausbildungsjahr: 936,82 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 990,96 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 1.040,61 Euro


weitere Infos und aktuelle Beträge auf der Seite
des LBV Baden-Württemberg